Stephanie Wagner & Norbert Dömling                          Flute 'n' Bass

 

Stephanie Wagner & Norbert Dömling                 Flute 'n' Bass 

 

Ein Duo mit Querflöte und Kontrabass gibt es im Jazz sehr selten zu hören!

 

Die reizvolle Kombination von hohem und tiefem Instrument bietet eine ungeahnte Transparenz und Leichtigkeit und lässt Raum für besondere Sounds und Rhythmus-Experimente.

Im Repertoire des Duos Flute 'n' Bass befinden sich handfester Groove, filigrane Klangfarben, Freies, Geordnetes und Unerwartetes.

 

Mit viel Kreativität bahnen sich Stephanie Wagner (Flöte) und Norbert Dömling (Kontrabass) zielsicher Ihren Weg durch ihre Eigenkompositionen, immer

mit frischer Spielfreude und dem Wunsch, Neues zu entdecken und auszuprobieren.

 

Ein Duo mit Seltenheitswert und Experimentierfreude!

 

www.stephaniewagner-jazzflute.com

www.doemling.com

Fotos: Rolf Freiberger

Norbert Dömling 

Kontrabass, E-Bass, Komposition

 

Der Bassist Norbert Dömling begann seine Musikerlaufbahn 1973 in der Band Missus Beastly, einer Krautrock-Band mit Jazz- und Weltmusik -Einflüssen. Doch nach neuen Erfahrungen suchend, verließ er 1977 die damals erfolgreiche Gruppe.

 

Seither spielte er mit Top-Musikern in der ganzen Welt Konzerte und wirkte bei LP/CD, Radio- und TV-Aufnahmen mit.

Eine Aufzählung liest sich wie ein Who's who des internationalen modernen Jazz: Toto Blanke, Biréli Lagrène, Joachim Kühn, Jasper van ́t Hoff, Stu Goldberg, Billy Cobham, Trilok Gurtu, Ramesh Shotam, Dom Um Romao, Christoph Lauer, Charlie Mariano, Tony Lakatos, Toots Thielemans, Tomasz Stanko u. v. a.

 

Er war Initiator von Projekten wie „Family of Percussion meets Bass-Strings“ mit Peter Giger, Tom Nicholas und Dom Um Romao, Percussion, und Vitold Rek und Jürgen Wuchner am Kontrabass. Einige Jahre war er auch im Trio mit Juan José Mosalini (Bandoneon) und Juraj Galan (Gitarre) als „Jazz meets Tango“ erfolgreich.

Von 1993 bis 2002 gab Norbert Dömling auch Solo-Konzerte mit E-Bass und Loop-Delay, was zu dieser Zeit ein absolutes Novum war. Im Duo mit „Moina & the Bass“ mit der Sängerin Moina Erichson spielte er Kontrabass.

 

Aktuelle Projekte sind u. a. das „Fifty Fingers Acoustic Orchestra“ mit Ali Neander, ein Trio mit Martin Wagner am Akkordeon und Jens Mackenthun an der Gitarre, sowie das Trio „Dömling-Wagner-Rizzo“ mit Martin Wagner und dem italienischen Ausnahme- Percussionisten Carlo Rizzo am polytimbralen Tamburin und andere Rahmentrommeln.

Ganz neu ist das Duo mit der Flötistin Stephanie Wagner.

Presse:
“Norbert Dömling experimentierte mit dem E-Bass, zupfte und klopfte, strich mit den Bogen. Es klangen Elemente des Jazz, des Blues und fernöstliche Musikfragmente an. Dies kann experimentell klingen und z.B. an Minimal Music erinnern oder auch zu einem wunderschönen Song werden, den er eigentlich für Bandoneon, Gitarre und Bass geschrieben hat.”
(Presse Paderborn)

 

“Norbert Dömling ist – ob am fünf- oder sechssaitigen Bass – ein so wunderbar einfühlsamer Musiker, wie man ihn selten zu Ohren bekommt. Stets findet er interessante Töne, denen man anhört, dass sie von der Saite und nicht von einer Elektronik erzeugt werden.”
(Michael Rieth, Frankfurter Rundschau)

 

„Herausragend war Norbert Dömling, der mit einer Leichtigkeit über die Saiten seines Kontrabasses tanzt, die die Souveränität in der Handhabung dieses sonst eher dumpfen und vernachlässigten Instrumentes klar zutage treten lässt. Ihm gelingt es quasi, den Bass vom einfachen Begleitinstrument zu einer Zauberformel umzufunktionieren.“ (Westfalenblatt)

Stephanie Wagner

Querflöte, Komposition, Workshop-Dozentin, Autorin

 

Stephanie Wagner, in Mainz geboren, studierte zunächst klassische Flöte an der Musikhochschule Mainz und machte ihren Abschluss als Diplom-Musiklehrerin. Während des klassischen Studiums entdeckte sie den Jazz für sich und schloss an der gleichen Hochschule, die einen Jazz-Studiengang anbot, ein Jazz-Studium mit Diplom-Abschluss an.
 

Von 1995-2003 arbeitete sie als Dozentin an der Hochschule für klassische Querflöte und Jazzflöte.
2003 ging sie als Stipendiatin für ein Jahr an das renommierte “Berklee College of Music” in Boston/USA und belegte den Studiengang „Jazz-Performance Class“.

 

2009 war sie mit den “Söhnen Mannheims” und Xavier Naidoo auf Tournee.
 

Mit ihrem Quintett „Stephanie Wagners Quinsch“ zählte Stephanie Wagner 2010 zu den Preisträgern im Wettbewerb der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Rheinland-Pfalz (LAG Jazz RP).
2010 folgten CD-Aufnahmen mit dem Trio „Jeeep“ und dem Duo „jazzgems“.

 

2011 erhielt sie den Jazzpreis der Stadt Worms als herausragende Instrumentalistin auf hohem technischem Niveau, sowie für ihre innovative Arbeit in unterschiedlichen Formationen, in denen sie ihre Persönlichkeit unüberhörbar einbringt.
2015 erschien im Schott-Verlag ihre Jazz-Flötenschule „Play Jazzflute – now!“

Mit ihrem Quintett „Stephanie Wagners Quinsch“ für das sie komponiert und arrangiert legte sie in 2016 ihre zweite CD vor.
In 2020 erschien die neue CD des internationalen Quartetts „playground4“.

 

Auf der Querflöte lotet Stephanie Wagner das volle Klangspektrum aus, bedient sich moderner Spieltechniken und elektronischer Effekte. Sie veröffentlichte mehrere CDs mit verschiedenen Ensembles im klassischen und Jazz- Bereich und konzertiert weltweit.
In zahlreichen Workshops vermittelt sie Flötisten/innen Grundkenntnisse in Jazz und Improvisation, sowie die Verwendung von modernen Spieltechniken im Jazz. 

Presse:
“Stephanie Wagner... ist im deutschen Jazz-Geschehen etwas Rares, da die Musikerin ein Instrument spielt, das in der Szene mehr der klassischen Musik zugeschlagen und in der Regel auch in klassischer Weise geblasen wird. (...) Nicht so bei Stephanie Wagner, die alle Techniken des Querflötenspiels beherrscht, vom Schönklang über alle möglichen Überblas- und Nebenblaseffekte bis hin zu rhythmischen Geräuschen, die sie zielgenau und energiegeladen beherrscht und einsetzt.”

 

„Stephanie Wagner nutzt ... neben den elektronischen Verfremdungen vor allem natürliche Erweiterungen des Instruments, um den Wohlklang aufzubrechen und neue Ausdrucksmöglichkeiten zu finden. Die Künstlerin spielt mit eruptiver Überblastechnik, Flatter- und Tripelzunge, bezieht Klappen- und Atemgeräusche mit ein und führt das Instrument mit gleichzeitigem Gesang in der Mehrstimmigkeit. Doch sie kann auch mit sanften Melodielinien und lyrischer Tonbildung überzeugen.“